Silikon Silikon schützt vor großer Hitze

Hohe Wirkungsgrade und enge, gekapselte Motorräume fordern ihren Tribut: In Motornähe herrschen immer höhere Temperaturen von weit über 100 Grad Celsius. Damit stoßen traditionelle Werkstoffe wie Naturkautschuk, aber auch Weiterentwicklungen wie der Synthesekautschuk EPDM an ihre Grenzen. Um für Temperaturen bis 145 Grad Celsius gewappnet zu sein, setzt Vibracoustic auf den Werkstoff Silikon. 

Unter allen Synthesekautschuken sind die Silikonkautschuke eine Ausnahme. Denn ihre Polymerketten sind nicht rein organischer Natur, sondern enthalten das anorganische Element Silizium sowie Sauerstoffatome. Diese chemische Struktur wird als „Siloxan-Kette“ bezeichnet. Sie bewirkt die hervorragende Hitzestabilität dieser Polymere, die daher in Bauteilen für Aggregatelagerung und Antriebsstrang Verwendung finden.

Ein Nachteil von Silikon ist aber, dass sich der Werkstoff vergleichsweise schlecht an Metallteile binden lässt. Mit spezifischen Vorbehandlungsverfahren und neuesten Haftungssystemen konnten die Ingenieure von Vibracoustic dieses Problem lösen und so bei einem Motorlager mit besonders hohen Temperaturanforderungen den Naturkautschuk durch Silikon ersetzen.

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