Luftfedern in Elektrofahrzeugen immer beliebter

Darmstadt, 14. Dezember 2017 | Die Luftfederung erfreut sich in Fahrzeugen der Oberklasse schon seit längerem großer Beliebtheit, da sie zahlreiche Anforderungen an Komfortgewinn und eine optimierte Fahrdynamik erfüllt. Doch auch neue und etablierte Hersteller von Elektrofahrzeugen setzen immer häufiger auf Luftfedersysteme, da diese auch für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge zusätzliche Vorteile bringen.




Die Steifigkeit von Luftfedern passt sich kontinuierlich an den Beladungszustand des Fahrzeugs an, sodass die Resonanzfrequenz der Karosserie anders als bei Stahlfedern jederzeit konstant bleibt – egal, ob das Fahrzeug voll beladen oder leer ist.

Schaltbare Luftfedern ermöglichen zudem sogar eine unterschiedliche Konfiguration der Federungseigenschaften, da die Ventile ein bestimmtes Luftvolumen aktivieren oder deaktivieren und das in der Feder verwendete Luftvolumen so verändern können. Manuell schaltbare Luftfedern ermöglichen es dem Fahrer so, die gewünschten Fahreigenschaften beispielsweise über einen Sport- oder Komfortmodus einzustellen. Automatisch schaltende Luftfedern wiederum wirken sich unmittelbar auf die Fahrdynamik aus und können beispielsweise die Rollbewegung des Fahrzeugs beim Kurvenfahren reduzieren, indem vorübergehend eine härtere Federung angewandt wird.

Konstanter Luftstrom zur optimalen Batteriekühlung
Bei Elektroautos wird der Einsatz von Luftfedern an der Hinterachse oder an beiden Achsen immer populärer. Dadurch ist eine Regulierung des Fahrzeugniveaus möglich, was besonders für reine Elektrofahrzeuge wichtig ist, da so der Luftstrom unterhalb des Fahrzeugs sichergestellt werden kann. Entscheidend ist dies vor allem für eine effiziente passive Kühlung der Batterien, die in der Regel im Fahrzeugboden verbaut sind. Zu diesem Zweck hält die Luftfederung die Bodenfreiheit und den Einströmwinkel konstant, um jederzeit für einen optimalen Luftstrom zu sorgen und Strömungswiderstände zu verhindern.

Durch Absenken des Fahrzeugniveaus in angemessenen Fahrsituationen – etwa bei der Fahrt über die Autobahn – kann ebenfalls der Luftwiderstand reduziert und dadurch die Reichweite des Fahrzeugs erhöht werden. Darüber hinaus verbessern Luftfedern die akustischen Eigenschaften. Dies ist bei Elektrofahrzeugen aufgrund des fehlenden Verbrennungsmotors besonders wichtig, da dieser normalerweise andere Störgeräusche und Vibrationen maskiert. Deshalb werden Elektrofahrzeuge häufig mindestens mit Luftfedern an der Hinterachse oder sogar mit einem kompletten Luftfedersystem an beiden Achsen ausgestattet.

Zur richtigen Zeit auf die richtige Karte gesetzt
Vibracoustic ist als weltweit führender Zulieferer von schwingungstechnischen Lösungen für die Automobilindustrie bekannt. Die unternehmenseigene Forschung und Entwicklung im Bereich der modernen Luftfederungssysteme zeigt, dass Vibracoustic zur richtigen Zeit auf die richtige Karte gesetzt hat. Weltweit verfügt kein Wettbewerber über das Know-how zur Herstellung aller Einzelsysteme aus einer einzigen Quelle – von der Niveauregulierung über hochmoderne adaptive Komfortlösungen bis hin zum innovativen Einsatz von Aktivkohle innerhalb der Luftfeder zur Steigerung des Luftvolumens ohne Vergrößerung des Bauraums.


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